3D (3-D)
Ideen in einer neuen Dimension räumlich zeigen
3D oder 3-D ist eine verbreitete Abkürzung für dreidimensional und ein Synonym für räumliche Körper. Anders als 2-D Ansichten sind 3-D-Modelle in Lage und Perspektive frei veränderbar. Mit Hilfe von 3-D-Computergrafik lassen sich mittels spezieller 3-D-Software aus 3-D-Ordinaten und Helligkeits-Abstufungen räumlich wirkende Bilder erzeugen. Professionelle Programme, wie z.B. Cinema 4D erlauben zudem die Anwendung von Texturen auf die Körper. Das sind häufig Muster oder Dekore, die als Oberflächen z.B. Holzmaserung oder Fell simulieren.
Eine gute 2-D-Ansicht unterscheidet sich als Bild in nichts von einer 3-D-Visualisierung. Erst im Bewegtbild zeigen sich die Unterschiede und eröffnen sich mit 3-D-Modellen neue Möglichkeiten. Kamera-Fahrten um ein Objekt herum oder Simulationen von mechanischen Prozessen lassen virtuelle Modelle plastisch werden.
Ein Übergang, der in der Technik aber auch im Marketing immer öfter Anwendung findet. Komplexe Abläufe lassen sich so simulieren und teuere Praxistests einsparen. Für die Erklärung komplizierter Zusammenhänge lassen sich Vereinfachungen visualisieren, die in der Realität undenkbar wären.
Informationen, die sich wie ein Gitter über das Objekt legen oder gläserne Ansichten in eine Maschine hinein projezieren Ebenen so übereinander, dass der Betrachter maximale Information in reduzierter Form erhält.
Bewegung findet auf der Zeitachse statt. Ein Grund, warum man bei animierten 3-D-Körpern immer öfter 4D-Anwendungen spricht.
Gute 3-D-Animationen sind nicht allein Frage der eingesetzten Technik. Vielmehr kommt es auf die saubere Planung der Sequenz an. Was soll vermittelt werden?
Was muss hierfür akzentuiert und was reduziert werden? Möglichkeiten der Inszenierung gibt es reichlich. Zoomen, farblich hervor heben, andere Teile absoften oder gar ausblenden sind nur einige Wege.
Ebenso wichtig ist die Frage, welche Informationen auf welchem Kanal? Will man das Produkt schematisch in der Anwendung zeigen? Ist es ein Erklärfilm, wie etwas funktioniert? Ist es der Prototyp, der so für potentielle Abnehmer anfassbar werden soll? – In einer Phase, in der man mit dem Bau noch gar nicht starten kann?
Produzierende Unternehmen setzen verstärkt auf 3-D, da es konstruieren, planen, beraten und verkaufen hilft. Manchmal sind es Bauteile in komplexen Anlagen, die so in den Mittelpunkt gestellt werden können. Erst recht, wenn die Komponenten später fast unsichtbar in Anlagen verbaut sind.
Bei anderen Produkten geht es um die mechanische Funktionsweise. Ein Rührwerk in einer Biogas-Anlage arbeitet im abgeschirmten Bereich. Es ist kaum bis nicht zu sehen, obschon sein Durchmesser 12 Meter betragen.
Immer häufiger werden 3-D Simulationen mit realen Bildern zu Industriefilmen verarbeitet. Animierte Sequenzen sind dann häufig der didaktische Teil. Zusätzliche Informationen, wie schwebende Texte oder Hervorhebungen durch Licht und Farbe können in vielen Fällen mit Programmen, wie z.B. After Effects erzeugt werden.
Die Übergänge zu 3-D sind dann manchmal fließend. Ein spannendes Feld ist in dem Sektor ist Augmented Reality – kurz AR. Mehr über die virtuelle Wirklichkeit findet man im w+ Lexikon und im ergänzenden Erklärfilm von w+

[...] teils wissenschaftliche, Anwendungsmöglichkeiten- auch im 3-D-Bereich – gibt es reichlich. Ebenso eröffnet die Technologie unzählige Möglichkeiten [...]
[...] Auge nicht mehr trennbar zu sein. Wikipeda erklärt räumliche und figürliche Illusion so: “3D oder 3-D ist eine verbreitete Abkürzung für dreidimensional und ein Synonym für räumliche Körper. [...]