Augmented Reality (AR)

die perfekte Illusion simuliert

Augmented Reality bezeichnet die Verschmelzung der realen mit virtuellen Welt. Und das interaktiv und in Echtzeit erlebar. Diese Art der Simulation kennt viele Bezeichnungen und erfordert in aller Regel enorm viel Technik. Mit Einzug erster Anwendungen auf  Smartphone wird die Technologie massentauglich und damit polulär. Neu ist allenfalls der Name – Augmented Reality.

Wird der virtuelle Anteil extrem verstärkt, dass die virtuelle Welt mit wenigen realen Elementen übrig bleibt, spricht man von der sogenannten erweiterten Virtualität (Augmented Virtuality). Die Vorstufe wäre die erweiterte Realität, die in der Praxis als Begriff auch weniger geläufig ist. Der Oberbegriff für beide Mischwelten heißt Mixed Reality.

Interessante, teils wissenschaftliche, Anwendungsmöglichkeiten- auch im 3-D-Bereich – gibt es reichlich.  Ebenso eröffnet die Technologie unzählige Möglichkeiten für die Unterhaltungsindustrie und Wirtschaft.

Simulationen von Spielzügen oder virtuelle Nationalflaggen, die bei Sportübertragungen in das Spielfeld hinein projiziert werden kennt man von der letzten WM und EM. Die Zahl der Iphone-Apps mit AR-Inhalten steigt kontinuierlich, denn der Hype um die Technologie reisst nicht ab. Es gibt eine Vielzahl Augmented Reality Anwendungen, die Flash nutzen und für das Laptop oder den PC mit Cam gedacht sind. Aber auch auf dem Iphone laufen kompilierte WPF-Desktopanwendungen ohne Flash-Technologie. Via GPS-Modul erhält der Benutzer Daten über seine Position. Die Handy-Kamera zeichnet die reale Welt auf und spiegelt die virtuellen Inhalte gedanklich wie ein Layer auf das Display. Einige sehr praktikable Anwendungen sind z.B. für das iPhone Wikitude oder Layar.

Was benötigt man, um in die neue Welt eintreten zu können?

Zwei Möglichkeiten, wie die beiden Welten in Echtzeit gemischt werden, um sie für den Benutzer erlebbar zu machen.

Man schaut durch eine Art Glasscheibe direkt in die reale Welt, auf der virtuelle Körper eingespiegelt werden.
Man schaut auf ein Display, das via Computer Kamerabild der realen Welt mit virtuellen Elementen mischt.
Die erste Version hat den Vorteil, dass man direkt in die echte Welt schaut. Ohne Verzerrungseffekte, jedoch auch mit begrenzten Möglichkeiten. Mit der zweiten Lösung lassen sich weitaus bessere Effekte erzielen. Zum Beispiel lässt sich so ein virtueller Gegenstand hinter einem realen Gegenstand projezieren. Die Einbettung virtueller Elemente in die reale Welt wirkt authentischer und damit überzeugender.

5 Kommentare zu Augmented Reality (AR)

  1. [...] Soweit die Theorie. In der Praxis findet der virtuelle Übergang von Technik zu Marketing immer öfter Anwendung. Komplexe Abläufe lassen sich so simulieren und teuere Praxistests einsparen. Komplizierte Zusammenhänge lassen sich vereinfacht visualisieren und Perspektiven wählen, wie es in der Realität undenkbar wäre. Mal ist es die fotorealistische 3D-Visualisierung eines Prototypen, mal die komplexe Verschmelzung von Simulation und Realität – Stichwort Augmented Reality. [...]

  2. Markus Weber sagt:

    Über Augmented Realitiy kann man viel schreiben, doch am Ende muss man es am Bildschirm sehen, was die Idee dahinter ist. Unter http://www.youtube.com/user/WPlusTV?feature=mhsn gibt es einen schönen, selbst produzierten Clip, der es ganz schön erklärt.

  3. [...] kein Weg an den mobilen Geschäftsstellen der zahlreichen Online-Shops vorbeiführen. Features wie Augmented Reality oder Online-Payment machen Smartphones schon jetzt zu praktischen Einkaufsberatern für unterwegs. [...]

  4. Markus Weber sagt:

    OTTO startet zum Weihnachtsgeschäft 2011 die virtuelle Anprobe mit seinem neuen Augmented Reality-Shop auf Facebook.

    Seither können Nutzer ausgewählte Styles (derzeit nur etwa 120 Artikel) online anziehen, kombinieren und Freunde in Kaufentscheidungen mit einbeziehen.

  5. [...] Filme einfach mit Ihnen teilen. Gerne hier der link zu einem von uns produzierten Film auf Youtube Augmented Reality. (br) Tweet weiterempfehlen 1 [...]

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